DAS BIENENSTERBEN GEHT UNS ALLE AN!

Rettet die Bienen!

BIENEN SIND NICHT NUR HONIGLIEFERANTEN

Ohne Bienen wäre unser Nahrungsangebot sehr eingeschränkt und so einige
Supermarktregale bald leer. Denn die kleinen Brummer sorgen dafür,
dass zahlreiche Pflanzen bestäubt werden und Früchte tragen.

 

AUCH DU KANNST HELFEN, DIE BIENEN ZU UNTERSTÜTZEN

Zu jeder myVALE Footprint-Box gibt’s ab sofort ein Aktions-Kärtchen
inkl. einer Tüte Blumensamen dazu!

Säe eine Wildblumenwiese und vergrößere so den Lebensraum für Bienen. Denn Unterernährung durch fehlende Futterflächen sind mitverantwortlich für das Sterben vieler Bienenvölker.

Egal ob Garten, Balkon, Großstadt oder Dörfchen auf dem Land – jeder Quadratmeter kann
helfen, denn Bienen suchen überall nach Nahrung. Das sieht nicht nur wunderschön aus,
sondern liefert auch einen kleinen Beitrag zum Schutz dieser so wertvollen Tiere.
Das Bienensterben geht uns alle an!

 

SCHICK UNS DEINE BIENENWIESE
Um für das Thema weiter zu sensibilisieren, haben wir unter bienenretter.my-vale.com eine Bildergalerie platziert. Poste Fotos deiner Bienenwiese, teile sie mit deinen Freunden per Mail, Facebook, Twitter oder Pinterest.
Erzähl deinen Bekannten, Verwandten und Freunden von der Aktion und trage so dazu bei, dass
möglichst viele Menschen von der Gefahr, die vom Bienensterben ausgeht, erfahren.

Für eine gute Sache – dein myVALE-Team

 

 

Auch diesen Winter haben wieder zahlreiche Bienenvölker nicht überlebt.
Verantwortlich dafür ist das Zusammenspiel verschiedener Faktoren.

 

EINSATZ VON PESTIZIDEN
Pestizide schützen Kulturpflanzen vor Schädlingen, Pilzen und Viren. Für Bienen und andere nützliche Insekten können genau diese Pestizide durchaus gefährlich sein. Schon geringe Mengen der Schadsubstanzen bringen das Nervensystem von Wildbienen und Hummeln durcheinander. Die Tiere verlieren die Orientierung und können ihr Volk so nicht mehr mit Pollen und Nektar versorgen und dazu beitragen, dass der Stock gesund bleibt. Auch für den Rückgang der Geburten von Bienenköniginnen sind Pestizide verantwortlich.

 

BEFALL DURCH DIE VARROAMILBE
Ebenfalls verantwortlich für das Sterben von Bienenvölkern ist die Varroamilbe. Diese winzigen Blutsauger legen ihre Eier in die Zellen von Dronenlarven. Ist die Biene geschlüpft, hat sich auch die Milbenlarve fertig entwickelt und gelangt zusammen mit seinem Wirt in den Stock. Dort saugt sie die Hämolymphe, eine blutähnliche Flüssigkeit aus den Bienen. Diese sterben an den großen Wunden. Auch Viren werden von der Milbe mit eingeschleppt und führen nicht selten zu verkrüppelten Flügeln und gehemmtem Wachstum. Betroffene Bienenvölker haben nur so gut wie keine Chance zu überleben.

 

VERSCHMUTZTE UMWELT
Bienen riechen mit ihren Fühlern mehrere hundert Meter weit. Die durch Abgase verschmutzte Luft beeinträchtigt die Bienen besonders stark. Ihr feiner Geruchssinn funktioniert nicht mehr richtig, wodurch es ihnen schwer fällt, die unterschiedlichen Blütendüfte zu erkennen und neue Blüten zu finden.

 

MONOKULTUREN
Durch den massenhaften Anbau von Nutzpflanzen wie Zuckerrüben, Raps und Mais schwindet die Vielfalt des Pflanzenangebots und somit auch das Angebot an verschiedenen Nährstoffen. Die so auf einen kurzen Zeitraum begrenzten Blütezeit sorgt dafür, dass Bienen den Rest des Jahres hungern müssen. Das häufige Mähen der Wiesen zu Zwecken der Silagegewinnung wirkt sich auf die Menge des Nahrungsangebots für Bienen aus. Beides hat negativen Einfluss auf die Vitalität der Bienen.
Ähnlich ist es bei privaten Gärten, Wiesen, Parkanlagen, Grünstreifen etc. Hier steht oftmals die leichte Pflegbarkeit, Ordnung und Optik im Vordergrund, was die biologische Vielfalt massiv reduziert.

 

WAS WÜRDE EINE WELT OHNE BIENEN BEDEUTEN?

 

BEGRENZTES NAHRUNGSANGEBOT
Die Abwesenheit von Bienen hätte mit Sicherheit fatale Folgen für unser Nahrungsangebot und das gesamte Ökosystem. Von den wichtigsten 100 Nutzpflanzen der Welt werden laut Unep (Umweltprogramm der vereinigten Nationen) nämlich mehr als 70 durch Bienen bestäubt. Die Arten sind für etwa 90 Prozent der gesamten Nahrungsproduktion der Welt verantwortlich. Keine Früchte und Nüsse, nur eine geringe Auswahl an Gemüse und somit auch keine Süßspeisen wie Desserts oder Kuchen. Neben den gesundheitlichen Auswirkungen einer unausgewogenen Ernährung würde die mangelnde Abwechslung und Eintönigkeit wohl den Wenigsten gefallen.

 

ENORMER FINANZIELLER AUFWAND
Ob die Landwirtschaft und auch die gesamte Nahrungsmittel-Industrie das Verschwinden der Biene verkraften würde, ist fraglich. Bestäubungen z.B. per Hand wären zwar denkbar aber immens aufwändig. Extrem steigende Preise durch den erhöhten Aufwand und das knappe Angebot hätten zur Folge, dass Nahrungsmittel für große Teile der Bevölkerung unbezahlbar würden.

 

WAS KANN ICH TUN, UM BIENEN ZU SCHÜTZEN?

 

ZÜCHTE BIENENFREUNDLICHE PFLANZEN
Relativ einfach in der Umsetzung und dazu noch wunderschön anzusehen. Verwandle deinen Garten, Balkon oder Schrebergarten in ein kleines Bienenparadies. Am Besten sind hier Pflanzen, die im Sommer blühen, wenn auch die Bienenvölker am stärksten wachsen.
Aber auch Früh- und Spätblüher haben Vorteile, denn in dieser Zeit ist das Nahrungsangebot am geringsten.
Welche Pflanzen sich am Besten eignen und viele weitere Tipps findest du hier.

 

GIB WILDBIENEN EIN ZUHAUSE
Mittlerweile immer öfter zu sehen sind so genannte Bienen- oder Insektenhotels.
Bienen brauchen Schutz vor Wind und Regen. Daher bauen sie ihre Behausungen eher an trockenen Plätzen.
Solche Bienenhotels bieten den Tieren ein komfortables Zuhause und bereichern deinen Garten oder Balkon nicht nur optisch, sondern sind für alt und jung ein spannender Hingucker.
Hier findest du eine der vielen Anleitungen zum Bau eines Insektenhotels.

 

OHNE PESTIZIDE IM EIGENEN GARTEN
Verzichten Sie im Garten auf die Giftspritze! Pestizide vernichten die vielen empfindlichen “Nützlinge”, sie reichern sich in der Nahrungskette an und schädigen Bodenorganismen. Aber zum Glück gibt es Alternativen zur chemischen Keule.

 

SPENDE FÜR BIENENPROJEKTE
Projekte zum Schutz von Bienen gibt es zum Glück immer mehr.
Hier haben wir einige Links zusammengestellt:
BUND
Mellifera e.V.
Greenpeace